Mit angepasster Kesselleistung sparen
Trotz steigender Energiepreise können Kunden Energiekosten sparen, wenn sie die Nennleistung ihres Heizkessels an den tatsächlichen Bedarf anpassen.
Sind Heizkessel überdimensioniert - und das kommt häufig vor -, schlägt sich das unmittelbar in unnötig hohen Heizkosten nieder. Denn der vom Verbrauch unabhängige Jahresgrundpreis bestimmt sich nach der Nennwärmeleistung des Erdgasgeräts. Hinzu kommt: Zu groß ausgelegte Heizanlagen verbrauchen wegen einer ungleichmäßigen Fahrweise mehr Energie als notwendig. Richtig dimensionierte Anlagen haben dagegen eine höhere Energieeffizienz, damit auch einen geringeren Verbrauch.
Viele Heizkessel sind technisch so ausgelegt, dass ihre Nennwärmeleistung in einer vorgegebenen Bandbreite eingestellt werden kann, beispielsweise zwischen 87 und 142 kW. Besteht für ein Gebäude nur ein Wärmebedarf, der mit einer Nennwärmeleistung von 90 kW abgedeckt werden kann, sollte der Kessel exakt auf diesen Wert eingestellt sein. Das ist häufig nicht der Fall. Die nächste Wartung wäre eine passende Gelegenheit, überprüfen zu lassen, ob die Nennwärmeleistung noch dem tatsächlichen Wärmebedarf des Gebäudes entspricht, und sie gegebenenfalls neu einstellen lassen.
Die Neueinstufung der Kesselanlage kann ein Installateur der Gasgemeinschaft Rhein-main vornehmen. Die entsprechende Änderungsmitteilung leitet er dann automatisch an Mainova weiter.

